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Luftaufnahme des Schwimmbad monte mare mit einer Dach Photovoltaik Anlage der Stadtwerke Erft

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Sonnenenergie trifft Wellness

Das Dach des Bedburger monte mare Areals wird künftig nicht nur vor Regen schützen, sondern auch Energie liefern. Auf 1.500 Quadratmetern Fläche sind 764 Solarmodule installiert, die zusammen eine Spitzenleistung von 332 Kilowatt erreichen. 270.000 kwh werden hier künftig pro Jahr erzeugt – und damit ein erheblicher Teil des im Wellness-Zentrum benötigten Stroms – vor Ort, sauber, regional und effizient.

Das Projekt ist allerdings mehr als nur ein Beitrag zur Energiewende. Die Stadtwerke Erft haben die PV-Anlage in Kooperation mit dem Partnerunternehmen Xai Energy, einem erfolgreichen Start-up aus Elsdorf, realisiert. Während Xai Energy der ausführende Generalunternehmer für die Installation der PV-Anlage ist, sind die Stadtwerke Erft Eigentümer und ab November auch Betreiber der Anlage. Eine neu gegründete Bürgergenossenschaft, die „WirEnergieRheinErft“ (WERE) aus Kerpen, hat sich an der Finanzierung beteiligt und damit eindrucksvoll gezeigt, dass Klimaschutz auch eine Gemeinschaftsaufgabe ist. Schon bald soll der erste selbst erzeugte Strom in das Netz des monte mare Anwesens fließen.

Für die Stadtwerke ist das Vorhaben ein echter Meilenstein. Das Unternehmen wurde vor vier Jahren als digitales, interkommunales Energieunternehmen der Städte Bedburg, Bergheim und Elsdorf gegründet. Mehrere PV-Anlagen wurden bereits für Dritte geplant und realisiert. Mit diesem Bäderprojekt startet es nun erstmals ein eigenes großes Vorhaben – gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Auch für die Genossenschaft ist die Anlage die erste große Bewährungsprobe. Beide Partner setzen damit ein sichtbares Zeichen: Die Energiewende gelingt dann am besten, wenn alle mit anpacken – Kommune, Wirtschaft und Bürgerschaft. Oder anders gesagt: Sonne, Wellness, Nachhaltigkeit bilden hier die Wertschöpfung – sie sind damit ein Gewinn für die Region und leisten einen Beitrag zur Klimaneutralität – aus und für die Region“, bringt es Dr. Hildegard Hoecker, Prokuristin der Stadtwerke Erft, auf den Punkt. „Und wir freuen uns, dass wir dies mit zuverlässigen lokalen Partnern umsetzen konnten.“

„Wir leben Nachhaltigkeit in unseren Bäderbetrieben“, so Patrick Doll, Geschäftsführer monte mare Betriebs GmbH. „Es war daher für uns keine Frage, dieses Projekt gemeinsam mit den Stadtwerken Erft umzusetzen“.

Bedburgs Bürgermeister Solbach freut sich als einer der drei Gesellschafter der Stadtwerke Erft – und als Gebäudeeigentümer – darüber, dass mit diesem Projekt die Stadtwerke die Energiewende vor Ort aktiv angehen – „von der Vision zur realen Umsetzung“, erklärt Solbach. „Dieses Projekt zeigt, wie wir in Bedburg durch gute Zusammenarbeit aller Beteiligten eine nachhaltige, regionale Energieversorgung realisieren können.“

Aufnahme des Teams vor dem monte mare; ein Paneel der Photovoltaik Anlage sowie die Bauzaunplane der Stadtwerke Erft ist zu sehen
Aufnahme des Teams auf dem Dach des monte mare

Fotos: Quelle Stadtwerke Erft GmbH

Zusammenfassung des Projekts „PV monte mare“

Die installierte Photovoltaikanlage mit 764 Solarmodulen auf 1.500 Quadratmetern erzeugt jährlich rund 270.000 kWh sauberen Sonnenstrom, der einen erheblichen Teil des Strombedarfs des Wellness-Zentrums vor Ort deckt. Das Projekt wurde in enger Kooperation zwischen den Stadtwerken Erft, dem Start-up Xai Energy und der Bürgergenossenschaft „WirEnergieRheinErft“ realisiert und zeigt, wie Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe gelingt. Die Initiative stärkt den regionalen Zusammenhalt und begleitet die Energiewende aktiv vor Ort.

Gewinn für die Region auf einen Blick

  • Saubere, regionale Energieversorgung für das monte mare Wellness-Zentrum
  • Bedeutender Beitrag zur lokalen Klimaneutralität durch CO₂-Einsparungen
  • Aktivierung von lokaler Wirtschaft und Schaffung von Heimatwertschöpfung
  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls durch Bürgerbeteiligung und Genossenschaft
  • Sichtbares Engagement der Kommune für nachhaltige Entwicklung und Energiewende
  • Vorreiterrolle als Modellprojekt für vergleichbare Solarinitiativen in der Region
Modulanzahl 764 (je 435 Wp)
Kollektorfläche rund 1.500 m²
Anlagenleistung 332,34 kWp
Wechselrichter-Leistung 260 kVA
Jahresertrag (Prognose) 270.000 kWh/a
Inbetriebnahme geplant Ende November 2025

Ansprechpartner:
Simon Schaaf, Carsten Faber
info@sw-erft.de

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